Psychosoziale Beratung in Hannover bei LMM
Unsere psychosoziale Beratung in Hannover ist da, wenn das Leben gerade zu viel wird – wenn die Familie belastet, der Job auf die Psyche schlägt oder eine Trennung den Boden unter den Füßen wegzieht. Sie brauchen dafür keine Diagnose und keine Überweisung. Es reicht, dass Sie das Gefühl haben, allein nicht mehr weiterzukommen, und mit jemandem sprechen möchten, der zuhört, ohne zu urteilen.
In unserer Praxis bieten wir psychosoziale Beratung als festen Bestandteil unseres Leistungsspektrums an. Ein erster Kontakt verpflichtet zu nichts. Sprechen Sie uns an – wir hören Ihnen zu und finden gemeinsam den passenden Weg.

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Besuchen Sie uns in 30159 Hannover: Rathenaustraße 9 oder Lavesstraße 79
Was ist psychosoziale Beratung?
Psychosoziale Beratung ist ein zeitlich begrenztes, lösungsorientiertes Beratungsangebot für Menschen in belastenden Lebenssituationen. Sie setzt – anders als eine Psychotherapie – keine psychische Erkrankung und keine ärztliche Überweisung voraus. Aus diesem Grund ist die psychosoziale Beratung keine Kassenleistung, sondern eine Selbstzahler-Leistung.
Sie begleitet Menschen durch strukturierte, vertrauliche Gespräche mit ausgebildeten Beratern oder Psychotherapeuten. Wer unter Stress, einer Trennung oder beruflicher Überlastung leidet, muss keine psychische Erkrankung nachweisen, um Unterstützung zu erhalten. Berater sind überwiegend Diplom-Psychologen, Sozialpädagogen oder Pädagogen mit einer Zusatzqualifikation in einem anerkannten Beratungs- oder Therapieverfahren. Sie arbeiten lösungsorientiert und zeitlich begrenzt — im Unterschied zur oft langfristig angelegten Psychotherapie.
In unserer Praxis findet die psychosoziale Beratung ausschließlich mit ausgebildeten Psychotherapeuten statt.
Abgrenzung: Wann reicht Beratung, wann ist Psychotherapie notwendig?
Die Grenze verläuft am Krankheitswert: Psychosoziale Beratung reicht bei situativ bedingten Belastungen; eine diagnostizierte psychische Erkrankung erfordert Psychotherapie.
Solange eine Belastung situativ bedingt ist — etwa eine akute Krise, ein Konflikt oder eine Umbruchsituation — reicht in der Regel eine psychosoziale Beratung aus. Bestehen dagegen anhaltende Symptome wie eine diagnostizierte Depression, eine Angststörung oder eine Suchterkrankung, ist eine Psychotherapie das angemessene Behandlungsformat. Zeigt sich das im Erstgespräch bei uns, beraten wir Sie zu passenden nächsten Schritten. Diese Vermittlerrolle macht psychosoziale Beratung häufig zum ersten Anlaufpunkt im Versorgungssystem.
Psychosoziale Beratung in unserer Praxis
Ablauf des Erstgesprächs
Das Erstgespräch klärt Ihr Anliegen, Ihre Erwartungen und das passende Vorgehen. Wir unterliegen der Schweigepflicht und geben Gesprächsinhalte nur mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung weiter — eine Ausnahme bilden akute Gefährdungssituationen.
Setting: Einzel-, Paar- oder Gruppenberatung
Die Beratungsform richtet sich nach Ihrem Anliegen. Einzelgespräche eignen sich für persönliche Krisen, Paarberatung für Beziehungskonflikte, Familienberatung bezieht mehrere Angehörige ein. Auf Wunsch bieten wir auch Video-Sitzungen als niedrigschwelligen Einstieg an.
Kosten und Kostenerstattung
Psychosoziale Beratung ist keine Kassenleistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie wird üblicherweise auf Honorarbasis erbracht; bei privater Krankenversicherung ist je nach Tarif ggf. eine anteilige Erstattung möglich.
Wir unterstützen Sie bei der Klärung mit Ihrem Kostenträger, bevor die Beratung beginnt.
Kontakt
Rufen Sie uns an – wir besprechen unverbindlich, ob unsere psychosoziale Beratung zu Ihrem Anliegen passt, und vereinbaren einen ersten Termin.
Wichtig bei akuter Krise: Bei akuter Suizidgefahr oder einer psychiatrischen Notfallsituation außerhalb der Sprechzeiten hilft der Sozialpsychiatrische Dienst der Region Hannover weiter. An Wochenenden und Feiertagen erreichen Sie den Psychosozialen/Psychiatrischen Krisendienst (PPKD) unter 0511 30 03 34 70. In lebensbedrohlichen Situationen wählen Sie den Notruf 112. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenfrei unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 erreichbar.
Psychosoziale Beratung in Hannover: weitere Anlaufstellen im Überblick
Neben Praxen wie der unseren gibt es in Hannover ein breites, nach Anliegen und Zielgruppen ausdifferenziertes Netz an psychosozialen Beratungsstellen. Dazu zählen etwa das BTZ Beratungs- und Therapiezentrum, der Diakonieverband Hannover-Land, ka:punkt, das Männerbüro Hannover, der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) sowie spezialisierte Fachberatungsstellen wie Valeo oder Violetta für Betroffene sexualisierter Gewalt. Ergänzend betreibt die Region Hannover sozialpsychiatrische Beratungsstellen für erwachsene Menschen mit psychischer Erkrankung sowie deren Angehörige; eigene Angebote bestehen zusätzlich für Kinder und Jugendliche. Der Sozialpsychiatrische Dienst berät, interveniert in Krisen und vermittelt weiter – eine ambulante Psychotherapie führt er selbst nicht durch.
Diese Angebote finanzieren sich überwiegend über öffentliche Zuschüsse und richten sich unter anderem an Menschen mit geringem Einkommen oder spezifischem Unterstützungsbedarf. Für Empfänger von Arbeitslosengeld II kann das Jobcenter psychosoziale Betreuung als kommunale Eingliederungsleistung nach § 16a Nr. 3 SGB II vermitteln. Bei anerkannter Behinderung oder wesentlicher psychischer Erkrankung können ergänzende Unterstützungsleistungen zudem im Rahmen der allgemeinen Eingliederungshilfe (§ 113 SGB IX, Leistungen zur Sozialen Teilhabe) über den zuständigen Rehabilitationsträger beantragt werden.
| Anliegen | Passende Beratungsform |
| Allgemeine Lebenskrisen, Umbruchsituationen | Psychosoziale Beratung, z. B. bei uns |
| Partnerschafts- und Familienkonflikte | Ehe-, Familien- und Lebensberatung |
| Sucht (Alkohol, Medikamente) | Spezialisierte Suchtberatungsstellen |
| Sexualisierte Gewalt, Trauma | Fachberatungsstellen, zielgruppenspezifisch nach Alter und Geschlecht gegliedert |
| Häusliche Gewalt | Frauen- und Männerberatungsstellen |
| Trauer und Verlust | Trauerbegleitung, z. B. bei uns |
| Psychische Erkrankung/Behinderung | Sozialpsychiatrische Beratungsstellen |
| Zielgruppenspezifische Anliegen (Alleinerziehende, Trennung, Migration) | Spezialisierte Fach- und Beratungsstellen |
Kriterien zur Auswahl der passenden Stelle
Die Wahl richtet sich nach drei Faktoren: dem konkreten Anliegen, der Erreichbarkeit im jeweiligen Stadtteil und der aktuellen Wartezeit. Fachberatungsstellen für Sucht, Gewalt oder Trauma bieten spezialisierte Expertise, während allgemeine Lebensberatung – wie wir sie unter anderem anbieten – breiter aufgestellt ist.
FAQ: Häufige Fragen zur psychosozialen Beratung in Hannover
Was ist der Unterschied zwischen psychosozialer Beratung und Psychotherapie?
Psychosoziale Beratung setzt keine Diagnose voraus und ist zeitlich begrenzt; Psychotherapie behandelt eine diagnostizierte psychische Erkrankung und ist meist langfristig angelegt.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine psychosoziale Beratung bei Ihnen?
Nein, die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt psychosoziale Beratung in der Regel nicht. Sie wird bei uns auf Honorar- bzw. Selbstzahler-Basis erbracht. Bei privater Versicherung ist je nach Tarif ggf. eine anteilige Erstattung möglich.
Brauche ich eine Überweisung für eine psychosoziale Beratung?
Nein. Psychosoziale Beratung setzt keine Diagnose und keine ärztliche Überweisung voraus – die Kontaktaufnahme erfolgt direkt.
Was passiert, wenn sich im Gespräch zeigt, dass eine Psychotherapie sinnvoller wäre?
Dann besprechen wir das offen mit Ihnen und beraten zu geeigneten nächsten Schritten.